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Geeichte Datenübertragung

Messwerte für eichpflichtige Anwendungen werden bisher üblicherweise mittels geeichter Messgeräte und Zusatzeinrichtungen am Ort der Messung bestimmt und danach ggf. an nachgelagerte Abrechnungs-, Simulations- oder Kontrollsysteme übertragen. Diese Übertragung erfolgte bisher in der Regel außerhalb der Eichpflicht.

Um weiteren Verwendern Messdaten aus geeichten Messgeräten auf digitalem Weg verfügbar zu machen, muss es zu einer Sicherung der Datenübertragung kommen. Diese wird durch die Nutzung anerkannter kryptografischer Verfahren erreicht. Alle abrechnungsrelevanten Messdaten werden mit einer »digitalen Signatur« gesichert und diese Signatur wird bei Übertragung und Speicherung der Messdaten stets mitgeführt.

Verwender der Messdaten oder Kunden des Messgerätebetreibers können nunmehr die Richtigkeit »ihrer« Messdaten in einem zweistufigen Verfahren unter Verwendung eines internetfähigen Personalcomputers überprüfen. In der ersten Stufe erhalten Sie auf einer Webseite des Anbieters der Messdaten einen persönlichen Zugang auf »ihre« Messdatensätze. Dort ermöglichen spezielle Programme, die Messdaten darzustellen sowie ihre Integrität und Authentizität zu prüfen.

Falls die Verwender oder Kunden dieser Darstellung oder den Programmen misstrauen, können sie in einer zweiten Stufe von einer vertrauenswürdigen Stelle ein Referenzauswerteprogramm (Verifikationstool) beziehen. Dieses Programm dient der richtigen und verlässlichen Anzeige der Messdaten einschließlich ihrer Prüfung. Es nutzt Standard-PC-Hardware mit einem MS-Windows®-Betriebssystem.

Dieses Referenzauswerteprogramm steht hier zum Download zur Verfügung:

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