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Wasser

Messdifferenzen bei Wasserzählern

Oft entsteht eine nicht unerhebliche Differenz bei der Abrechnung der Zählerstände zwischen der Summe aller Einzelzähler gegenüber dem Hauptzähler. Hier sind einige Gründe aufgeführt, die mögliche Ursachen dieser Differenzen sein können.

Minimale Wasserentnahmen, z. B. tropfende Wasserhähne, werden von den Wohnungszählern nicht erfasst. Bei Hauptzählern summieren sie sich aber zu einer messbaren Menge.

Minimale Wasserentnahmen, z. B. tropfende Wasserhähne, werden von den Wohnungszählern nicht erfasst. Bei Hauptzählern summieren sie sich aber zu einer messbaren Menge.
(© Mess- und Eichwesen)

Wasserzähler in Wohnungen sind konstruktiv einfacher und deshalb erheblich preiswerter als Hauptwasserzähler. Dafür ist ihre Genauigkeit (Anlaufempfindlichkeit) geringer. Ein vernünftiger wirtschaftlicher Kompromiss.

Wasserzähler in Wohnungen sind konstruktiv einfacher und deshalb erheblich preiswerter als Hauptwasserzähler. Dafür ist ihre Genauigkeit (Anlaufempfindlichkeit) geringer. Ein vernünftiger wirtschaftlicher Kompromiss.
(© Mess- und Eichwesen)

Nicht erfasste Zapfstellen führen zu Differenzen. Typisch dafür sind Garten- und Garagenleitungen.

Nicht erfasste Zapfstellen führen zu Differenzen. Typisch dafür sind Garten- und Garagenleitungen.
(© Mess- und Eichwesen)

Einbaupflicht von Kaltwasserzählern

Der Einbau von Kaltwasserzählern in Neubauten ist in den Länderbauordnungen geregelt.

Im Freistaat Sachsen im § 40 der Sächsischen Bauordnung (SächsBO) Stand 1. Januar 2002

Ȥ 40 Wasserversorgungsanlagen
(1) Wasserversorgungsanlagen müssen betriebssicher und so angeordnet und beschaffen sein, dass Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen können.

(2) Jede Wohnung muss einen eigenen Wasserzähler haben; dies gilt auch für Wohnungen in bestehenden Gebäuden, wenn die Wasserinstallation erneuert oder wesentlich geändert wird. Dies gilt nicht bei Nutzungsänderungen, wenn die Anforderung nach Satz 1 nur mit unverhältnismäßigem Mehraufwand erfüllt werden kann.«

Vereinheitlichung der Gültigkeitsdauer der Eichung elektronischer Zusatzeinrichtungen (Gas, Wasser, Elektrizität, Wärme)

Die Gültigkeitsdauer der Eichung elektronischer Zusatzeinrichtungen für Messgeräte für Gas, Wasser, Elektrizität und Wärme wurde auf 8 Jahre vereinheitlicht (EO-AV Anhang B), sofern diese netzbetrieben sind und bei batteriebetriebenen Geräten die Lebensdauer der Batterie mindestens für diesen Zeitraum ausreicht oder ein Batteriewechsel ohne Stempelverletzung möglich ist.